Resident Evil 5
Samstag, 19 September 2009
Eines gleich vorweg. Ich habe keinen weiteren Resident Evil Teil wirklich gespielt. Ich hatte mir auf der Playstation 1 mal den ersten Teil angeschaut aber ich bin seit Alone in the Dark 2 kein Fan mehr von Shootern wo der Protagonist nur dazu in der Lage ist zu Laufen oder zu Feuern; Wo schnelle Bewegungen nur 180° Weise möglich sind und wo das Inventar verbohrter ist als bei Planets Edge.

Wie bin ich nun bei RE5 gelandet? Es hat einen Online-Coop-Modus. Ich musste mich also nicht alleine durch die Story schlagen sondern konnte einen Freund damit quälen. Als Import aus UK war es dann auch finanzierbar. Gespannt war ich nun schon. Es sollte ja möglich sein die Story mit einem Freund im Coop zu spielen. Nicht einzelne Karten sondern die ganze Story. Darauf wurde ja auch in der Werbephase viel wert gelegt.

Der Start klappt problemlos. Schnell findet man sich damit ab nur über einen Laserpointer zu verfügen so das Zielen so etwas fummelig sein kann. Aber geteiltes Leid ist ja halbes Leid. Also:
Waffe raus; Zielen; Keine Monster; Waffe rein; Laufen; Waffe raus; Keine Monster; Tür; Waffe rein; zur Tür laufen; Tür auf; Filmsequenz; Tür zu; Viele Monster; Waffe raus; Zielen; Schießen; Daneben; Besser zielen; Schießen; Monster durch die Decke; Monster am Hals, Hunde am Hals; Neustart auf “Supereinfachfürnoobs“.
Danach geht das Spiel recht gut. Die Kletter-, Kampf- und Rätsel-Abschnitte sind gut verteilt, es kommt so gut wie nie Langeweile auf. Das erste drittel geht flott von der Hand (Nach dem ich verstanden hatte das im ersten Level unendliche Viele Gegner spawnen und man einfach eine gewisse Zeit überleben muss). Gut das hat uns erstmal 5-10 Leben gekostet. Aber ne gute Sache dem Spieler so etwas am Anfang vor zusetzten ?-) . Wer das übersteht, übersteht vielleicht auch das Ende, (aber dazu später mehr).
Dann der erste wirkliche Frust: QTE. Lustiges Button drücken in einer Filmsequenz. Damit kann ich mich gar nicht anfreunden. Ab hier (Wir sind natürlich erst mal überrascht gestorben. Keiner hatte verstanden warum. Bis uns dann beim zweiten Mal aufgefallen ist, dass wir vielleicht den Button drücken sollten der angezeigt wurde). Ich bin ja der Meinung in einer Filmsquenz sollte eine Belohnung für den Spieler sein. Er darf sich was Schönes anschauen und es wird ihm die Geschichte erzählt. Kurz zurück lehnen, etwas trinken und Energie schöpfen für das nächste Level. Nach dieser Filmsequenz war für mich das entspannen gelaufen, man wusste ja nie wann es wieder Button zu drücken galt.

Nach der lustigen Filmsequenz (die wir bis zum Erfolgreichen beenden Gefühlte 281 mal angeschaut hatten, aber bekommt man dann auch den Inhalt der Sequenz mit) ging es dann mit einer Rail-Shooter-Sequenz weiter. Auf einem Jeep galt es nun Molotovcocktailswerfendebikerzombies abzu… äh auszuschalten. Danach ein Paar LKWs und im richtigen Moment wieder die richtigen Buttons drücken sonst fällt der eigene Jeep um(???).

Als nächstes folgte dann eine Level in einem Sumpf mit Bootfahren und Schlüssel einsammeln. Ein paar Zombies (Ja, ich bin mir bewusst das es wohl technisch Gesehen keine wirklichen Zombies sind, aber es klingt so schön trashig) mit Kettensägen, die mir auch gleich erstmal den Kopf abha… äh entfernen. Dann duch eine alte Mayawasauchimmerstadt mit ein paar Schalter, Weg und Schlüsselrätseln. Nix wildes für unser eingefleischtes Team

Nach dem historischen Teil gelangen wir zu seiner Brutkammer von wo wir dann zu einem Schiff kommen. Bis hierhin war’s eigentlich ein einfaches aber nettes Spiel. Wir hatten Spaß, es war nicht zuuuu frustrierend und wir mussten so gut wie gar nicht in eine Lösung schauen. Ich würde über den Daumen sagen wir haben bis zum vorletzten Kapitel vielleicht 6-7h gebraucht. Für die letzte Hälfte des letzten Kapitels haben wir dann nochmal 4h gebraucht. Ohne Komplettlösung unmöglich. Zumindest für mich. Bei der Story habe ich mich schon längst ausgeklinkt. Immer mehr Monster die noch Größer sind und gar nicht to… äh, auszuschalten sind. LAAANNNGGGWEEEEIIILLLIIIGGGGG. Dann das Ende: Liebe Spieledesigner, es macht nicht wirklich Spaß von jemanden davon zulaufen bis er seinen wunden Punkt offenbart, dann zu feuern und zu sterben weil man den Gegner zu nah ist. Also wir sind oft gestorben. Sicher man könnte sagen wir sind zu doof gewesen, und ich kann da nicht viel erwieder, vielleicht war’n wir echt zu doof. Aber Gegner die man nur nach einem bestimmten Muster erledigen kann hatte ich schon lange nicht mehr in einem Spiel, ich war sicher dieses Zeit sei vorbei. Aber ganz und gar nicht. Ich hatte mich da getäuscht und im nach hinein ist das ja auch die einzigste Möglichkeit dieses Gegner von der Masse des Fußvolks abzuheben. Dann hatten wir es beendet, ein paar mal abschließend noch über die Story gelästert, das Inventory und habe beschlossen es nicht auf normal nochmals zu versuchen.
No. 1 — September 19th, 2009 at 20:04
Hui, zusammen die Story durchspielen, klingt irgendwie nach Doom 2
(Oh, ‘tschuldigung, darf man das eigentlich schreiben?)
Das mit den Monstern, die man nur to.. äh wegbekommt, wenn man auf irgendwelche wunden Punkte zielt, hatten wir noch in Dead Space. Davor hab ichs glaub ich nochmal in Dark Messiah gefunden (die fetten Trolle), aber das ist ja mittlerweile auch schon ein bischen her.
No. 2 — September 19th, 2009 at 21:46
Ja, nur das Doom2 keine Story hatte
Ja, aber in RE hat ein Monster ab und an verschiedene Punkte die man Treffen muss und diese muss man durch bestimmte aktionen erst “frei” legen. Ab und an bekommt man auch einen Tip, aber das ist selten oder ich hab’s übersehen.
No. 3 — September 20th, 2009 at 10:11
Doom 2 hat keine Story??
An Tragweite ist die nicht zu überbieten! Held rettet Erde vor der Hölle. Und das 3 Episoden lang und mit erbaulichen “animierter Text” – Zwischensequenzen!
*tz*
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